BUNDjugend Bundesverband - Jugend im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Bericht vom Aktiventreffen

Von Freitag, 30.09., bis Montag, 03.10., fand in Lutter am Barenberge im Harz das zweite Aktiventreffen der BUNDjugend statt. Dazu waren alle Aktiven aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, von denen letztlich etwa 40 den Weg auf die malerische Burg fanden. Bei bestem Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad wurde drei Tage lang ein abwechslungsreiches Programm geboten, das weitestgehend von den TeilnehmerInnen selbst gestaltet wurde.

Nach der Ankunft am Freitagabend ging es Samstagvormittag mit einem Markt der Möglichkeiten los, auf dem jede_r sein/ihr aktuelles Projekt vorstellen und dafür werben konnte. Nach einer Führung durch die von Anarchisten instand gehaltene Burg wurden in einer Workshopphase auch Themen behandelt, die über den Bereich des Umweltschutzes hinausgingen, wie beispielsweise unser Bankensystem oder das bedingungslose Grundeinkommen. Ein Kleidertausch rundete den Tag ab.
Der Sonntag begann mit einem Open Space, das es den TeilnehmerInnen ermöglichte, zwischen den reichhaltigen Angeboten wie Jonglieren, Fußmassage oder einer Diskussion zum Ökofaschismus zu wechseln. Am Nachmittag war großzügig Zeit für Exkursionen eingeräumt; so gingen manche Geocachen, andere Baden oder auf Pilzsuche in den Wald. Am Abend stieg schließlich die große Abschlussparty, ehe montags alle wieder abreisten.

Ebenso spannend wie die offiziellen Programmpunkte war aber zweifelsohne auch die Zeit dazwischen. Beim Kochen, gemeinsamen Essen oder am Lagerfeuer entstanden viele neue Freundschaften und es kam zur wichtigen Vernetzung zwischen den einzelnen Landesverbänden sowie zwischen Bundesjugendleitung und Landesjugendleitung, die jeweils mit mehreren VertreterInnen am Treffen teilnahmen. So wurde begonnen, das Auftreten der BUNDjugend beim Castortransport sowie bei der „Wir haben es satt!“-Demo im Januar zu planen.

Alles in allem war es ein sehr harmonisches Aktiventreffen, das insbesondere von der sehr guten Grundstimmung und tollen Atmosphäre lebte. So fiel allen am Montag der Abschied von der Burg, mehr aber noch von vielen neuen Freunden sehr schwer.