Energie sparen
Zunächst solltest du prüfen, welche Geräte auch in ausgeschaltetem Zustand noch Strom verbrauchen. Hier hilft ein Strommessgerät, das du dir bei der örtlichen Energieberatung, z.T. auch bei deinem örtlichen Stromanbieter ausleihen kannst. Du wirst erstaunt sein, wie viele Geräte auch in gänzlich abgeschaltetem Zustand noch Strom verbrauchen. Da schafft nur eine Steckerleiste, die per Schalter die Verbindung zum Stromnetz komplett trennt, abhilfe.
Der größte Stromfresser im Haushalt ist der Kühlschrank. Wenn euer Kühlschrank eine alte Krücke ist, lohnt sich auf jeden Fall eine Neuanschaffung. Dabei empfiehlt es sich auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Generell sollte bei der Neuanschaffung elektronischer Geräte der Verbrauch geprüft werden. Das Umweltbundesamt gibt unter dem Stichwort Eco-Top-Ten für viele Geräte Listen mit besonders energiesparenden Produkten heraus, an denen ihr euch orientieren könnt.
Es lohnt sich Heizgewohnheiten zu hinterfragen, denn jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie. Auf http://www.klima-sucht-schutz.de/ gibt es zahlreiche gut zusammengefasste Energiespartipps. Wer sich noch detaillierter mit dem Stromsparen beschäftigen möchte, kann sich auch unter www.bund.net schlau machen.
Viel Energie wird auch bei der Lebensmittelproduktion und beim Kochen verbraucht. Dabei ist es nicht nur entscheidend, ob der Topf auf die Herdplatte passt und einen Deckel aufhat. Viele Tipps dazu findest du im Klimakochbuch der BUNDjugend.
Wenn du jetzt noch wissen möchtest, wie hoch dein individueller Energie- und Ressourcen-Verbrauch ist, dann teste doch einfach mal den Rechner zum Ökologischen Fußabdruck. Er zählt alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden, und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen.


