Erfolgreiche Übergabe der Online-Petition an das BMU

Auch 10 Jahre nach Unterzeichnung des Atomkonsens lässt der Blick auf die aktuelle Energiepolitik nur einen Schluss zu: Atomkraft ist nicht tragbar! Dem Aufruf der BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e. V.) „Jetzt unabhängige AKW-Kontrollen einfordern!“ folgten 1341 Menschen durch die Zeichnung der Online-Petition.
Die Unterschriften wurden am Donnerstag, den 16.09.2010, durch zwei Vertreter der Bundesjugendleitung an Gerald Hennenhöfer, Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, erfolgreich übergeben. Wie das anschließende Gespräch zwischen den Bundesjugendsprechern Jutta Wieding und Marcel Severith mit Herrn Hennenhöfer verlief, könnt ihr im Übergabebericht nachlesen.
Hintergrund
Auslöser für die spontane Unterschriftenaktion war der Beitrag des Magazins Kontraste, welchen die ARD am 15.07.2010 ausstrahlte. Bauliche Fehlkonstruktionen, unregelmäßig stattfindende Sicherheitsprüfungen, die Befangenheit und Profitorientierung von Prüfgesellschaften wie der TÜV Süd und die somit nicht gewährleistete Sicherheit deutscher Atomkraftwerke: All das macht die aktuelle Debatte um eine Laufzeitverlängerung bestehender AKWs zu einer einzigen Farce.
Vor allem darum geht es der BUNDjugend so Bundesjugendsprecher Marcel Severith: “In der aktuellen politischen Lage scheint die schon seit langem bestehende Forderung von BUND und BUNDjugend nach einem sofortigen Ausstieg unerreichbar. Dabei steht Sicherheit – zumindest auf dem Papier – auch für die Bundesregierung an vorderster Stelle. Unsere Petition fordert genau diese Sicherheit ein. Wer Atomkraftwerke unabhängig prüfen und überwachen lässt, wird auch schnell feststellen, dass letztlich alle Atomkraftwerke ein Risiko sind und der sofortige Ausstieg die sicherste Lösung bleibt.”
Vielen Dank an alle, die unsere Petition mit ihrer Unterschrift unterstützt haben!


