Kurzbericht von der BuJuLei-Sitzung 22./23. Januar 2011
Die Bundesjugendleitung hat sich am Samstag zunächst unter die 22.000 Menschen gemischt, die an der Demo “wir haben es satt” teilnahmen.
Anschließend stand auf der Sitzung ein ausführliches Update untereinander und zwischen BuJuLei und Geschäftsstelle an. Aktuelle Entwicklungen in den Projekten und an anderer Stelle wurden nachvollzogen.
Unter anderem haben wir die konkreten Planungen zu einer Kampagne “faire Sportartikel” besprochen. Diese soll – anknüpfend an das Projekt Weltbewusst – im Frühjahr starten und anlässlich der Frauen-Fußball-WM das Thema faire Sportartikel an die Sportverbände (DFB) herantragen.
Um die Datenverwaltung innerhalb der BUNDjugend zu professionalisieren, arbeiten gerade verschiedene Länder zusammen mit dem Bundesverband an einer gemeinsamen Lösung. Die Ansprüche, aber auch die finanziellen Möglichkeiten des Bundesverbandes müssen noch abschließend geklärt werden.
Zur nächsten BuJuLei-Sitzung kann inzwischen praktisch keiner mehr, daher wird die Sitzung verlegt auf den 15. bis 17. April. Auch zu diesem Termin sind Interessierte an der BuJuLei-Arbeit eingeladen. Eine “erweiterte Vorstandssitzung”, in der Interessierte für die Mitarbeit in der Bundesjugendleitung auch über die Arbeit informiert und beraten werden, soll es aber dieses Mal gezielt am Freitag der Delegiertenversammlung geben. (Termin der DV: 20. bis 22.05.)
Die Finanzierung unserer Arbeit ist immer wieder Thema. Auf dieser Sitzung ging es darum, die bestehenden langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Stiftungen und Projektförderungen aus öffentlicher Hand zu reflektieren. Als Zwischenergebnis lässt sich sagen, dass die Finanzierung eines Projektes durch einen Drittmittelgeber zum einen inzwischen nicht leichter geworden ist, zum anderen aber sinnvollerweise unter Abwägung verschiedener Kriterien erfolgen (oder eben nicht erfolgen) sollte. Ausschließen wird die BUNDjugend die Zusammenarbeit auch mit Stiftungen von Unternehmen, die gemäß der Wirtschaftskooperationsrichtlinie nicht für eine Zusammenarbeit in Frage kommen. In allen anderen Fällen wird es ein Abwägen sein zwischen Beratung/Einflussname der Stiftung, Herkunft der Mittel, Einsatz der Mittel (andere geförderte Projekte) und den Zielen der Stiftung. Die Diskussion wird weiter fortgeführt.
Zur Unterstützung von neuen und bestehenden Gruppen entwickelt die Bundesgeschäftsstelle ein Service-Paket, das zum einen aus einem neu zu erarbeitenden Leitfaden zur Gruppengründen, zum anderen aus hilfreichen Identartikeln bestehen soll. Das Paket soll es ab dem Sommer geben.
Weiterhin begrüßt die BuJuLei Überlegungen, ein Austausch-, Vernetzungs- und Koordinierungstreffen zwischen Aktiven der Bundesebene und in den Ländern zum Thema Klima zu organisieren. Die genaue Ausgestaltung soll mit Aktiven aus dem Klimabereich geschehen.
Um das Aktiventreffen in diesem Jahr auf breitere Beine zu stellen, sollen möglichst im Vorfeld Aktive aus möglichst allen Landesverbänden in die Planung mit einbezogen werden.
Abschließend tauschte sich die BuJuLe zum Thema Bundesfreiwilligendienst und FöJ aus.


