Verkehr
Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Jedoch ist die Verkehrsinfrastruktur und -technik den aktuellen Entwicklungen in Deutschland sowie der ganzen Welt nicht gewachsen. Aus sozialer und ökologischer Sicht ist deshalb ein zukunftsweisender Umbau von Infrastruktur sowie auch die Umstellung von Mobilitätsgewohnheiten gefragt. Die Politik ist aufgefordert, die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Mobilität – Vom Produkt zur Dienstleistung
Die technischen Fortschritte dürfen nicht dazu dienen, den aktuellen Status quo der Autonutzung aufrecht zu erhalten. Das Produkt Auto muss zur Dienstleistung Mobilität werden. Wenn Autos wie z. B. beim Carsharing nicht mehr gekauft werden müssen, sondern gemietet werden können, dann wird eine bedarfsgerechte Mobilität (vom Einsitzer bis zum Transporter) endlich möglich und für jeden bezahlbar. Gleichzeitig muss sich das Auto dann dem direkten Wettbewerb von Bus und Bahn stellen, den dann häufig günstigeren Alternativen.
Bus und Bahn – Immer erste Wahl
Das öffentliche Verkehrssystem soll Vorrang vor dem individuellen Personenverkehr haben. Dafür müssen Nah- und Fernverkehr attraktiv gestaltet und intelligent miteinander verknüpft werden. Schnelle Verbindungen, günstige Preise und ein guter Service stehen dabei im Vordergrund. Busse und Bahnen, gerade in strukturschwachen Regionen, dürfen nicht weiter zurückgebaut, sondern müssen im Gegenteil ausgebaut werden. Aus diesen Gründen ist die Privatisierung der Bahn auch zukünftig zu verhindern. Im Nah- und Fernverkehr ist die Möglichkeit der Fahrradmitnahme deutlich zu verbessern.
Die Renaissance der lebenswerten Stadt
Mittlerweile leben weltweit über 50 % aller Menschen in Städten, in Deutschland sind es etwa 60 %. Auch wenn das Leben in der Stadt ökologische Vorteile hat, stören Probleme wie Lärm und Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr häufig das Bild einer lebenswerten Stadt. Dies kann durch eine nachhaltige Mobilitätskultur geändert werden. Die antiquierte, autofixierte Stadtplanung darf dabei nicht als „Exportmodell“ für Länder wie China dienen. Intelligente Modelle der Verkehrsorganisation und das Ziel mit Spaß mobil zu sein müssen an die Stelle von Aggressivität im Verkehr und einer hohen Zahl von Unfällen treten. Autos können durch einen attraktiven, kostenlosen bzw. kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr und Anschlussangebote wie das Ausleihen von Autos oder Fahrrädern sowie der Einrichtung von Tempo-30-Zonen mehr und mehr zurückgedrängt werden. Die so verkehrsberuhigten Straßen können zurückgebaut werden, um wieder mehr Raum in den Städten zu schaffen. So wird auch Mobilität per Fahrrad oder mit „Fun“-Fahrzeugen wie Kickboard, Inline-Skater oder Segway wieder attraktiv. Je nach Bedarf kann dabei die eigene Muskelkraft mit einem Elektroantrieb ergänzt werden.
Elektrofahrzeuge und Erneuerbare Energien – ein starkes Paar
Elektrofahrzeuge sind ein wichtiges Element zukunftsfähiger Mobilität: nahezu lautlos, effizient und lokal emissionsfrei. Sie dürfen aber nicht dafür genutzt werden, die Umweltschäden lediglich auf Kohle- und Atomkraftwerke zu verlagern. Zukünftig könnte der Anschluss der großen Fahrzeugakkus an das Stromnetz als Regelkraft zwischen schwankendem Angebot und Nachfrage dienen und somit auch die Erneuerbaren Energien weiter fördern. Diese Technik gilt es weiter zu unterstützen und durch Anreize auch auf den Markt zu bringen.
Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Jedoch ist die Verkehrsinfrastruktur und -technik den aktuellen Entwicklungen in Deutschland sowie der ganzen Welt nicht gewachsen. Aus sozialer und ökologischer Sicht ist deshalb ein zukunftsweisender Umbau von Infrastruktur sowie auch die Umstellung von Mobilitätsgewohnheiten gefragt. Die Politik ist aufgefordert, die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Mobilität – Vom Produkt zur Dienstleistung
Die technischen Fortschritte dürfen nicht dazu dienen, den aktuellen Status quo der Autonutzung aufrecht zu erhalten. Das Produkt Auto muss zur Dienstleistung Mobilität werden. Wenn Autos wie z. B. beim Carsharing nicht mehr gekauft werden müssen, sondern gemietet werden können, dann wird eine bedarfsgerechte Mobilität (vom Einsitzer bis zum Transporter) endlich möglich und für jeden bezahlbar. Gleichzeitig muss sich das Auto dann dem direkten Wettbewerb von Bus und Bahn stellen, den dann häufig günstigeren Alternativen.
Bus und Bahn – Immer erste Wahl
Das öffentliche Verkehrssystem soll Vorrang vor dem individuellen Personenverkehr haben. Dafür müssen Nah- und Fernverkehr attraktiv gestaltet und intelligent miteinander verknüpft werden. Schnelle Verbindungen, günstige Preise und ein guter Service stehen dabei im Vordergrund. Busse und Bahnen, gerade in strukturschwachen Regionen, dürfen nicht weiter zurückgebaut, sondern müssen im Gegenteil ausgebaut werden. Aus diesen Gründen ist die Privatisierung der Bahn auch zukünftig zu verhindern. Im Nah- und Fernverkehr ist die Möglichkeit der Fahrradmitnahme deutlich zu verbessern.
Die Renaissance der lebenswerten Stadt
Mittlerweile leben weltweit über 50 % aller Menschen in Städten, in Deutschland sind es etwa 60 %. Auch wenn das Leben in der Stadt ökologische Vorteile hat, stören Probleme wie Lärm und Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr häufig das Bild einer lebenswerten Stadt. Dies kann durch eine nachhaltige Mobilitätskultur geändert werden. Die antiquierte, autofixierte Stadtplanung darf dabei nicht als „Exportmodell“ für Länder wie China dienen. Intelligente Modelle der Verkehrsorganisation und das Ziel mit Spaß mobil zu sein müssen an die Stelle von Aggressivität im Verkehr und einer hohen Zahl von Unfällen treten. Autos können durch einen attraktiven, kostenlosen bzw. kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr und Anschlussangebote wie das Ausleihen von Autos oder Fahrrädern sowie der Einrichtung von Tempo-30-Zonen mehr und mehr zurückgedrängt werden. Die so verkehrsberuhigten Straßen können zurückgebaut werden, um wieder mehr Raum in den Städten zu schaffen. So wird auch Mobilität per Fahrrad oder mit „Fun“-Fahrzeugen wie Kickboard, Inline-Skater oder Segway wieder attraktiv. Je nach Bedarf kann dabei die eigene Muskelkraft mit einem Elektroantrieb ergänzt werden.
Elektrofahrzeuge und Erneuerbare Energien – ein starkes Paar
Elektrofahrzeuge sind ein wichtiges Element zukunftsfähiger Mobilität: nahezu lautlos, effizient und lokal emissionsfrei. Sie dürfen aber nicht dafür genutzt werden, die Umweltschäden lediglich auf Kohle- und Atomkraftwerke zu verlagern. Zukünftig könnte der Anschluss der großen Fahrzeugakkus an das Stromnetz als Regelkraft zwischen schwankendem Angebot und Nachfrage dienen und somit auch die Erneuerbaren Energien weiter fördern. Diese Technik gilt es weiter zu unterstützen und durch Anreize auch auf den Markt zu bringen.











