BUNDjugend  

Das war die „Wir haben es satt!“ 2020

Am 18. Januar 2020 waren wir mit 27.000 und 170 Traktoren in Berlin auf der Straße, um für eine andere Landwirtschaftspolitik zu demonstrieren. Gegen das Insekten- und Höfe-Sterben! Für Klimaschutz und unsere Zukunft!

"Wir haben es satt!" 2020

Wir haben es satt!

Dieses Jahr könnte die Bundesregierung viel bewegen. In der zweiten Jahreshälfte übernimmt sie  die EU-Ratspräsidentschaft und spielt damit eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP). Mit den rund 60 Milliarden an Fördergeldern pro Jahr sind zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen auf den Tellern europaweit möglich.

Unsere Aktion

Mit unserer diesjährigen Aktion haben wir eine Umverteilung der EU-Gelder gefordert: Zunächst hat die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen großzügig Gelder verteilt. Doch dabei haben den Löwenanteil Vertreter*innen der Groß-Agrarkonzerne abgegriffen, während Kleinbäuer*innen leer ausgegangen sind. Schließlich ist es einem Bündnis aus Kleinbäuer*innen und Umweltschützer*innen gelungen, die Macht der Großkonzerne zu brechen und die Gelder sozial und ökologisch umzuverteilen.

Es geht nicht mehr um „jung gegen alt“

Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor forderte Myriam aus unserem Bundesvorstand von der Bühne die Politiker*innen auf, endlich zu handeln: „Die Transformation sämtlicher Bereiche, egal ob Energie, Mobilität oder Landwirtschaft ist alternativlos, wenn wir auf diesem Planeten eine Zukunft haben möchten.“ Sie sagte auch, es ginge längst nicht mehr um jung gegen alt oder Bauernverband gegen Umweltverband und forderte alle auf, jetzt zusammenzuhalten und gemeinsam die Probleme unserer Zeit lösen.

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Das Demo-Wochenende

Auch vor und nach der Demo steht das Wochenende ganz im Zeichen von Ernährung und Landwirtschaft: Im Rahmen des „Wir haben es satt!- Demowochenendes haben rund 300 Jugendliche der BUNDjugend aus ganz Deutschland die Gelegenheit genutzt, Workshops zu besuchen und sich über Themen wie Klimagerechtigkeit oder Ernährungssouveränität auszutauschen und Aktionsideen für die kommenden Monate zu sammeln.

Wir danken allen, die dabei waren und die Demo wieder zu einem Erfolg gemacht haben!