BUNDjugend  

Happy Banana

Ein Start Up aus Kamerun

Bananen sind ein besonders mieses Opfer der Lebensmittelverschwendung. Die Deutschen lieben sie und konsumieren die magnesium- und kaliumhaltigen Früchte in horrenden Mengen. Doch fast 30 Prozent der Bananen landen im Müll, schon 10 Prozent werden in den Supermärkten aussortiert.

Mit der Banane landen zusätzlich Ressourcen, Fläche, Wasser, Pestizide, Arbeitskraft und der CO2-aufwändige Transport in der Tonne, denn Bananen werden hauptsächlich in Südostasien und Afrika angebaut und haben Tausende Kilometer hinter sich, wenn sie in unseren Supermärkten liegen.

Eine Staude trägt in zwei Jahren nur einmal Früchte und wird in konventionellem Anbau intensiv mit „Pflanzenschutzmitteln“, also für den Menschen gefährlichen Pestiziden, bewirtschaft. Da die Früchte von Insekten heiß begehrt sind, werden sie zum zusätzlichen Schutz mit riesigen Plastiktüten umhüllt. Im ökologischen Anbau wird zumindest auf chemische und synthetische Pestizide verzichtet, der ökologische Fußabdruck der Banane bleibt aber allein aufgrund des Transports und des hohen Wasserverbrauchs sündhaft.

Umso schlimmer ist es, wenn die Bananen dann nicht verzehrt, sondern weggeworfen werden – und das meist aufgrund von ästhetischen Befindlichkeiten wie braunen Stellen oder Überreife.

Mit dem Clip über das Start Up „Happy Banana“ aus Kamerun wollen wir von Leere Tonne auf satirischem Weg die Aufmerksamkeit auf die Verschwendung der gelben Früchte lenken. Seht selbst, staunt und teilt den Film, was das Zeug hält!

Was tun?

Große Zahlen, große Probleme – oft fühlen wir uns ohnmächtig und zu klein, um etwas zu ändern. Doch ihr könnt jetzt für Bananen und gegen die Lebensmittelverschwendung aktiv werden! Informiert euch über unsere Bananenrettungsaktion.

Bei Fragen wendet euch an Kathy!

Leere Tonne