BUNDjugend  

STADTRÄUME – reclaim the streets

Wir brauchen eine solidarische Mobilitätswende und Städte für alle: feministisch, antirassistisch, sozial gerecht und grün!

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Termine:

Aktionsideen:


Parkplatz umwandeln

Zeigt mit eurer Aktion, wie schön es in eurer Stadt sein könnte, wenn es mehr Platz für Menschen statt für Autos gäbe! Aus 10 Quadratmetern Parkplatz kann zum Beispiel ein Wohnzimmer, eine Strandbar oder ein Stadtgarten werden. Hier gibt’s eine ausführlichere Anleitung!


Fotoaktion Flächengerechtigkeit

Autos brauchen deutlich mehr Platz als Fahrräder und Busse. Mit einer Fotoaktion könnt ihr das für alle sichtbar machen. Schaut euch als Beispiel einfach mal die Fotos vom AK Mobilität an oder werdet selbst kreativ! Falls ihr Fotos von echten Autos macht, verpixelt aus Datenschutzgründen besser die Kennzeichen.


Seedbombs machen

Auf unserem Blog haben wir eine Anleitung für DIY-Seedbombs! Tipp: Statt Tonerde kannst du auch Katzenstreu aus reinem Betonit verwenden.

Verteilt eure Seedbombs an Passant:innen oder lasst sie selber welche kneten. Am besten stellt ihr eine Möglichkeit zum Hände waschen bereit. Auf jeden Fall solltet ihr darauf achten, dass die Seedbombs trocken und/oder gut verpackt sind (z.B. mit Zeitungspapier), wenn ihr sie den Leuten mitgebt! Falls ihr Seedbombs übrig habt: Fragt mal im nächsten Unverpackt-Laden oder Biomarkt nach, ob ihr sie dort zusammen mit ein paar Flyern auslegen könnt.


Die-In

Dieses Aktionsformat ist perfekt, wenn ihr auf Gefahren für Radfahrer*innen oder Abgasbelastung aufmerksam machen wollt. Beim Die-In legt ihr euch alle gleichzeitig auf den Boden und bleibt dort für ein paar Minuten reglos liegen. Genau genommen nicht alle: Ein paar von euch sollten stehen bleiben, um eure Banner und Forderungen hochzuhalten, damit Passant*innen sehen, worum es geht. Ihr könnt das Die-In auch in ein kleines (metaphorisches) Theaterstück einbetten.


Foto: Georg Wendt/BUND

Critical Mass

Die Idee einer Critical Mass ist einfach: Alle zusammen mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren und eine Verkehrswende fordern. Ab einer Gruppengröße von mehr als 15 Rädern lässt die Straßenverkehrsordnung zu, als Fahrradfahrende nebeneinander zu fahren. Am besten schließt ihr euch einer lokalen Critical Mass an. Hier findet ihr eine Übersicht über geplante Critical Masses in ganz Deutschland.


Fotoideen für Social Media

  • Fotografiert einzelne Buchstaben von Straßenschildern, Plakaten und allem, was ihr im öffentlichen Raum findet. Daraus könnt ihr dann später einen Text zusammensetzen.
  • Stellt das Album-Cover der Beatles auf einem Zebrastreifen nach und haltet eure Demoschilder hoch.
  • Nutzt Straßenschilder für eure Message! Schreibt zum Beispiel „Autobahnbau“ auf ein Stück Pappe und haltet es unter ein Stoppschild, sodass auf eurem Foto „STOP Autobahnbau“ steht. Vielleicht habt ihr auch kreative Ideen für Sackgassen-, Vorfahrts- und Einbahnstraßenschilder.
  • Malt oder sprayt eure Forderungen und Demosprüche mit Kreide auf die Straße. Eine Anleitung für DIY-Sprühkreide findet ihr hier.

Wie meldet ihr eure Aktion oder Demo an?

Das Wichtigste:

  • Wann: Allerspätestens 48h vorher
  • Wo: Beim Ordnungsamt, Bürgerbüro oder der Polizei (mehr dazu i.d.R. auf der Website deiner Stadt/Gemeinde)
  • Wer: Anmeldung durch eine volljährige Person, die auch bei der Aktion dabei ist

Teilt der zuständigen Behörde Ort, Zeit, Grund der Versammlung (z. B. Klimaschutz) und Zahl der Teilnehmer*innen mit. Die Person, die eure Aktion angemeldet hat, sollte am Tag der Aktion durch eine Armbinde oder ähnliches als Ordner*in sichtbar sein. Bei einer größeren Aktion/Demo sollten zusätzliche Ordner*innen benannt werden. Wenn alles mit den Behörden geklärt ist, bekommt ihr eine Bestätigung (evtl. mit Auflagen), die ihr euch genau durchlesen und zur Aktion mitbringen solltet. Unser vollständiges FAQ zur Aktionsplanung und -organisation findest du hier!

Social Media und Presse

  • Wählt eine Person aus, die bei der Aktion für Fotos, Instagram Storys etc. zuständig ist
  • Wichtig ist, dass man auf dem Foto sofort sieht, worum es geht und dass ein einzelnes Motiv im Vordergrund steht. Manchmal kommen daher Close-Ups besser an als Gruppenfotos
  • Schickt uns eure Fotos an anne.hartl@bundjugend.de. Wir freuen uns immer, wenn wir ein paar coole Aktionsfotos posten können. Das gleiche gilt bestimmt auch für euren Landesverband 🙂

Wenn ihr noch mehr Ideen und Tipps habt, die wir in unsere Liste aufnehmen sollen, oder ihr noch Fragen habt, dann schreibt uns an anne.hartl@bundjugend.de.