BUNDjugend  

SYSTEMwandel

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Projektbeschreibung

Unendliches Wachstum? Klimagerechtigkeit und Suffizienz!

Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt: Das Märchen vom unendlichen Wachstum, das allen Menschen nur Gutes bringt, ist auserzählt. Dass alles immer mehr werden soll, die Wirtschaft immer weiter wachsen soll, führt uns immer wieder in Krisen: Klimakatastrophe, Pandemie und Kriege weltweit. Doch wir sind nicht machtlos – junge Menschen überall auf der Welt kämpfen gegen einen zerstörerischen Kapitalismus und für eine sozial-ökologische Gesellschaft. Für eine Gesellschaft, in der alle Menschen genug zum Leben haben und in der die Natur nicht zerstört wird. In der Unternehmen nicht nach Profiten streben (müssen), sondern zum guten Leben, zum Gemeinwohl beitragen.

Wir wollen in den Austausch darüber gehen, wie die Transformation zu einer suffizienten, klimagerechten Gesellschaft konkret funktionieren kann. Egal, welcher Bewegung du angehörst, in welchem Verband du Mitglied bist, ob du dich schonmal ehrenamtlich engagiert hast und ob Suffizienz und Postwachstum Fremdwörter oder alte Bekannte für dich sind – du bist herzlich eingeladen, mitzureden. Gemeinsam wollen wir Zukunftsperspektiven finden und an Utopien basteln. Denn zusammen sind wir am stärksten!

Die Gesellschaft driftet an so vielen Stellen auseinander. Sie scheint sich an Corona zu spalten, am Umgang mit sozialen Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen, an der Haltung zum Krieg in der Ukraine, an der Bewertung von Wissenschaft und Fakten rund um die Klimakatastrophe und nicht zuletzt an der Frage, ob und wie viel Wirtschaftswachstum gut für Mensch und Natur ist. Dabei eint uns gerade als junge Menschen, dass wir noch lange von den Auswirkungen der Klimakatastrophe betroffen sein werden, von Politiker*innen häufig nicht ernst genommen werden und deshalb gemeinsam für unsere Zukunft eintreten müssen. Ohne gemeinsame Positionen und Kämpfe werden wir nicht in der Lage sein, echte Nachhaltigkeitspolitik, echte Veränderungen einzufordern und zu erleben. In der Zukunftskommission Landwirtschaft ist es uns gelungen, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam mit der Landjugend ein Zukunftsbild zu entwickeln – das dann von der Politik und den anderen ZKL-Teilnehmer*innen ernst genommen werden musste und dadurch den Diskurs prägte. Daran wollen wir anknüpfen und gemeinsam mit bisherigen und neuen Verbündeten darüber diskutieren, wie eine solidarische und umweltbewusste Gesellschaft in Zukunft aussehen kann und wie bestimmte Bereiche wie Energie, Mobilität oder Landwirtschaft transformiert werden können. Dafür wollen wir unsere Forderungen einbringen und Konfliktlinien überwinden, um dann gemeinsame Lösungsvorschläge und Forderungen in Politik und Gesellschaft zu tragen.

Was heißt das konkret?

Konkret heißt das: Im Rahmen dieses Projekts organisieren wir drei Zukunftswerkstätten, in denen wir zu verschiedenen Bereichen der Suffizienz klare Antworten und Forderungen entwickeln. Außerdem wird es mehrere Dialogworkshops geben, in denen junge Menschen aus verschiedenen Interessensgruppen zusammenkommen. Die Ergebnisse wollen wir natürlich veröffentlichen – in welchem Format das sinnvoll ist, wollen wir mit euch gemeinsam entscheiden. In jedem Fall wollen wir über Social Media und Öffentlichkeitsarbeit auf unsere Themen und neuen Bündnisse aufmerksam machen. Zum Schluss veranstalten wir eine große Konferenz, bei der über hundert junge Menschen mit Personen aus Politik, Wissenschaft, Jugendverbänden und anderen Akteur*innen zusammen- und in den Austausch kommen werden. Dabei wollen wir unsere Forderungen deutlich machen und besonders Politiker*innen zeigen: Wir haben gute Ideen, die ihr umsetzen müsst, um den Wandel zu gestalten, statt ihn wie bisher zu blockieren. Gemeinsam werden wir laut und machen Druck!

Mach mit und sei dabei!

Unser Projekt ist euer Projekt – es lebt vom Mitmachen! Wenn du Fragen, Ideen, Wünsche hast, schreib uns gern jederzeit eine Mail. Oder wenn es Themen gibt, zu denen du mehr wissen willst. Unter Mitmachen findest du unsere aktuellen Veranstaltungen und Mitmach-Möglichkeiten. Wir freuen uns auf dich!

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

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