BUNDjugend  
Rückblick

Spielzeug Auto? – Das war die Kampagne 2016

Im Rahmen der BUNDjugend-Kampagne „Spielzeug Auto?“ haben Aktive und Gruppen in den vergangenen Wochen bundesweit kreative (Straßen-)Aktionen durchgeführt und ihre alten Spielzeugautos und Aktionspostkarten an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt geschickt. Ihre Botschaft: „Ich spiele nicht mehr mit Autos. Wenn Sie Autos so toll finden, nehmen Sie lieber meins. Es braucht keine neuen Straßen, verursacht keine Treibhausgase und war noch nie in einen Dieselskandal verwickelt.“

Grund für ihren Einsatz: Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) setzt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt weiter auf das Auto. Mehr Straßen für mehr Verkehr – so lautet seine Strategie. Klimaziele und Umweltschutz bleiben dabei auf der Strecke. Diesen Herbst wurde der Plan im Bundestag diskutiert und am 2. Dezember verabschiedet. Gemeinsam mit dem BUND und Bürgerinitiativen waren wir zum Abschluss der Kampagne an diesem entscheidenden Tag mit unserem Protest vor dem Bundestag. Bilder der Aktion findest du hier.

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Aktionen in den Bundesländern

Ob in Hessen oder Bayern, Sachsen-Anhalt oder Baden-Württemberg: Bundesweit haben sich Jugendliche mit eigenen Ideen für ein Umdenken in der Verkehrspolitik eingesetzt und kreative Aktionen gestartet. Los ging es im September am Internationalen Parking Day. BUNDjugendliche aus Baden-Württemberg machten es sich auf der Straße gemütlich und zeigten mit ihrer Aktion, dass Parkplätze auch anders genutzt werden können. In Hamburg näherten sich Aktive dem Thema von einer anderen Seite und drehten einen kurzen Film über den Bundesverkehrswegeplan 2030 und den Verkehrsminister. Ihr könnt den Film hier anschauen. Aus Sachsen-Anhalt kamen Aktive der BUNDjugend sogar persönlich nach Berlin, um die an Infoständen gesammelten und gebastelten Spielzeugautos im Bundesverkehrsministerium abzugeben.

Mit diesen und weiteren Aktionen machten die Jugendlichen deutlich: Der Bundesverkehrswegeplan ist nicht in unserem Interesse! Wir brauchen eine Verkehrswende. Der Autoverkehr muss aus dem Fokus der Verkehrspolitik rücken und Radfahren, das nutzen von Öffentlichen Verkehrsmitteln und Zufußgehen müssen endlich Vorrang haben. Und: Umweltziele müssen oberste Priorität erhalten. Nur so können wir Klima und Umwelt schützen und die Schadstoff- und Lärmbelastung senken.

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Ein Fotoalbum mit Bildern aus den Landesverbänden findest du hier oder in den „Sozialen Netzwerken“ mit dem Hashtag #Spielzeugauto.

Bilder der Abschlussaktion gibt es hier.

Ausführliche Infos des BUND zum Bundesverkehrswegeplan 2030 kannst du hier nachlesen.