BUNDjugend  

Mit nachhaltigem Konsum zum guten Leben für alle?

Datum: 15.02.2019 - 17.02.2019
Ort: Welthaus Heidelberg, Heidelberg
Adresse: Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg

„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen“

Der Wochenend-Trip nach Barcelona, das Wegwerf-Geschirr beim Picknick, das günstige T-Shirt aus Bangladesch oder die eingeflogenen Avocados. All diese Beispiele begegnen uns täglich und gehören für viele selbstverständlich dazu. Rund 70 Milliarden Euro lassen es sich Unternehmen pro Jahr kosten, mit Werbung immer neue Konsumanreize zu schaffen. Die Folgen: In den letzten 50 Jahren haben wir mehr Güter und Ressourcen verbraucht, als alle Generationen vor uns zusammen. Alleine Deutschland verbraucht rechnerisch die Ressourcen von drei Planeten!

Genau darum soll es bei diesem Workshop gehen. Wir wollen uns die Folgen unserer Konsum- und Produktionsweise für Menschen und Natur, hier und weltweit, bewusstmachen. Wir reflektieren eigene Konsumbedürfnisse und ihre globalen Auswirkungen und fragen uns: Auf wessen Kosten geht unsere Lebensweise? Und macht immer mehr eigentlich glücklich?

Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach Ansätzen und Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft jenseits des Wachstums. Dabei stellen wir uns die Fragen: Was können wir durch nachhaltigen Konsum erreichen und auf welche Dinge könnten wir ganz verzichten? Wo stoßen wir in der Veränderung unseres eigenen Lebensstils an Grenzen? Und wo braucht es politische Rahmenbedingungen, um eine Lebensweise möglich zu machen, die nicht länger auf Kosten anderer geht?

Zum Abschluss des Wochenendes wollen wir kreative Aktionsideen entwickeln, um den politischen Forderungen für ein gutes Leben für alle Gehör zu verschaffen.

Das Seminar ist offen für alle Interessierten, auch ohne Mitgliedschaft in der BUNDjugend! Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrtkosten sowie Übernachtungskosten können nach Rücksprache erstattet werden. Anmeldeschluss ist der 1. Februar 2019.

Bei Rückfragen wende dich gerne an: robin.stock@bundjugend.de