BUNDjugend  
Wir haben es satt!

Ernährung & Landwirtschaft

Der steigende Fleischkonsum und die Abwendung von regionalen und ökologisch hergestellten Produkten zerstört die Natur, treibt den Klimawandel voran und raubt Ressourcen und Fläche in Ländern des globalen Südens. Übersubventionierte Lebensmittelexporte aus Industrienationen und Nahrungsmittelspekulationen auf dem Weltmarkt verursachen in diesen Regionen oft massive Hungersnöte und verhindern den Aufbau lokaler, landwirtschaftlicher Kreisläufe. Doch auch was sich in unseren Mägen durch gen- oder nanotechnologisch verändertes Essen zusammenbraut, vermag noch keiner zu sagen. Genau deshalb fordern wir: ökologischen Landbau (nachhaltig, klima- und naturschutzfreundlich, gen-, pestizid- und nanotechnikfrei), ein Verbot der Massentierhaltung, den Stopp subventionierter Nahrungsexporte in Länder des globalen Südens und eine transparente Kennzeichnung für Lebensmittel!

Einerseits sind Politik und Wirtschaft gefragt, die Interessen der VerbraucherInnen ernst zu nehmen und nicht nur auf Gewinnmaximierung abzuzielen. Anderseits kann jede*r Einzelne einen entscheidenden Beitrag leisten – mit politischen Protesten und Aktionen ebenso wie durch das eigene Einkaufs- und Essverhalten. Mit dem Griff zu biologischen, fairen Produkten, regionalem und saisonalem Kochen, einer drastischen Reduktion des Fleischkonsums sowie konsequenter Müllvermeidung und gelungener Resteverwertung kann jede*r Teil einer dringend notwendigen Ernährungswende sein.

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