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Bundesjugendwort 2026

Die BUNDjugend gibt dieses Jahr gemeinsam mit weiteren Jugendverbänden das Bundesjugendwort 2026 heraus. Alternativ zur kritisch betrachteten Vergabe eines Jugendwortes durch den Langenscheidt-Verlag, können junge Menschen ab sofort hier für das Bundesjugendwort 2026 abstimmen!

Mach mit! Damit das Jugendwort 2026 wirklich von uns entschieden wird.

Wie läuft die Abstimmung?

Abstimmen können alle Menschen bis 27 Jahre.

Die Abstimmung erfolgt in 2 Schritten:

  1. bis zum 27.08.2026: Stimme unter 11 Optionen für dein Jugendwort ab! Die drei Finalisten gehen ins Finale.
  2. bis zu 09.10.2026: Finale Abstimmung unter den 3 Finalisten für das Bundesjugendwort 2026

Das Bundesjugendwort 2026 wird am 10.10.2026 offiziell bekannt gegeben.

Abstimmung – Bundesjugendwort

Was ist dein Jugendwort des Jahres 2026?(erforderlich)
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Im Zuge der steigenden Unzufriedenheit insbesondere junger Menschen mit der
Bundesregierung fanden in den letzten Monaten immer wieder große Protestaktionen statt. Nach der Festnahme eines Jugendlichen wegen seines Protestschildes mit der Aufschrift „Merz leck Eier“ wurde dieser Spruch zum Symbol und zur geflügelten Formulierung, die diese Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Kabinett vor allem in den sozialen Medien zum Ausdruck bringt. Mit den Entscheidungen der letzten Monate verantworten CDU/CSU und SPD große Gefährdungen der Sicherheit, Gesundheit und Lebensgrundlagen junger Menschen, wofür sie wiederholt von Jugendverbänden und der Zivilgesellschaft kritisiert werden.

Dass der Langenscheidt-Verlag sich dagegen entscheidet, die massenhaft eingereichten Varianten von „Mehrzweckeier“ überhaupt in das weitere Voting aufzunehmen, kritisieren wir als Jugendverbände zutiefst. Dieser Vorgang steht exemplarisch dafür, wie jungen Menschen in Deutschland begegnet wird: In entscheidenden Fragen wird sich gegen die Beteiligung junger Menschen entschieden. Auch inhaltlich werden die Themen junger Menschen nicht ernst genommen:

Vernachlässigung von Klima- und Naturschutz, Kürzungen in der Jugendarbeit, Abbau von Maßnahme für Queeres Leben und vieles mehr. Statt die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen, werden wir im Diskurs nicht beachtet.

Junge Menschen können nicht mit einem einfachen Wort beschrieben werden. Junge Menschen sind viele und junge Menschen sind vielfältig. Das prägt auch unsere Sprache, die in unterschiedlichen Bubbles teils stark divergieren kann. Trotz dieser Vielfalt halten wir eine partizipative Wahl eines Jugendworts dennoch für sinnvoll, denn: Das Jugendwort des Jahres ist einer der wenigen Kontexte im Jahr, in denen jungen Menschen besondere mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Wir fragen uns, warum dieses Wort zu Marketingzwecken von einem privaten Verlag herausgegeben wird, ohne bundesweit aktive demokratische Jugendverbände in den Prozess zu integrieren und von deren Expertise zu profitieren.

Das möchten wir dieses Jahr ändern.