Agrarökologie
Die Agrarökologie ist eine Alternative zur traditionellen Landwirtschaft und ist von der Idee einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Umgestaltung der Ernährungs- und Landwirtschaftssysteme gekennzeichnet. Grundsätzliche Prinzipien sind dabei unter anderem die Ernährungssouveränität und das Recht auf angemessene Nahrung – zudem sollen in der Agrarökologie Entscheidungen nicht „von oben“, d.h. bspw. von Regierungen oder Unternehmen getroffen, sondern von den Bäuer*innen und Verbraucher*innen selbst gestaltet werden. Dabei passen sich agrarökologische Methoden immer jeweils an die lokale Bevölkerung an. Eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung und Stärkung der Agraökologie spielt bspw. die internationale Kleinbauernbewegung „La Via Campesina“.