BUNDjugend  

Mobilität

Nicht nur in Städten herrscht dicke Luft: Abgase, Feinstaub, Lärm und CO2-Emissionen sind Probleme die uns alle betreffen. Der Verkehr nimmt immer weiter zu: Viele Leute pendeln zur Arbeit, der nächste Supermarkt auf dem Land ist nicht fußläufig zu erreichen und wir reisen gerne in ferne Länder. Besonders klimaschädlich sind Flugreisen – ein Luxus, den sich nur 3% der Menschen auf der Welt leisten und der doch bei manchen Airlines schon ab 10€ zu haben ist.

Während in vielen Bereichen die CO2-Emissionen in Deutschland insgesamt rückläufig sind, steigen sie im Verkehrssektor aktuell sogar noch an. Anfang 2018 waren in Deutschland knapp fünf Millionen Autos mehr zugelassen als noch 2010. Da wundert es nicht, dass die Antwort der Politik zur Lösung der Verkehrsprobleme heißt: Mehr Straßen bauen. Doch wer Straßen sät, wird Autos ernten. Dieser sogenannte „motorisierte Individualverkehr“ dominiert Städte und Landschaften. Es bleibt zu wenig Raum für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen, aber auch für Parks, Sport- und Spielplätze, sowie Orte der Begegnung. Unser Ziel ist deswegen eine Verringerung des individuellen Autoverkehrs zugunsten von Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und dem öffentlichen (Nah-)Verkehr.

Deshalb fordern wir:

  • Autofreie Innenstädte und Vorrang für Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und ÖPNV in der Stadt; Bedarfsgruppen fahren kostenfrei
  • Alle Subventionen zu streichen, die eine Reise mit der Bahn teurer machen als einen Inlandsflug. Kurzstreckenflüge (unter 500 km) sollten innerhalb Europas abgeschafft werden.
  • Den vorhandenen öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn gerade auf dem Land weiter            auszubauen und alternative Verkehrskonzepte, z.B. in Form von Fahrgemeinschaften, Carsharing und Rufbussen zu fördern
  • Das internationale Bahnstreckennetz zu erweitern, länderübergreifende Ticketplattformen zu etablieren und das Nachtzugnetz aufrechtzuerhalten bzw. auszubauen.

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