Menschen sind wichtiger, als die Industrie!
Mit über 270 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern wir Mitsprache bei zentralen Entscheidungen in der EU.
Wir laden Ursula von der Leyen zu einem Alternativen Antwerpen-Gipfel der Zivilgesellschaften ein, damit sie sich nicht nur mit den Interessen der Industrien, sondern mit denen der Menschen befasse.
Dass wirtschaftliche Interessen eher gehört werden, als zivilgesellschaftliche hat Gründe: Die Industriekonzerne können aufgrund privilegierter Zugänge und finanziellen Mitteln massiven Einfluss auf die EU-Politik nehmen. Dabei werden mit der industriegetriebenen Deregulierung Demokratie-, Umwelt- und Sozialstandards weiter abgebaut. Wir fordern ein Umdenken!
Lies dir hier die gesamte „Antwerp Counter-Declaration“ durch (eng.).
Was sind die Kernpunkte der Antwerp Counter Declaration?
- Schutz von Demokratie, Menschen und Planeten: Wir fordern Maßnahmen, die sowohl die Umwelt als auch die Menschenrechte und die demokratische Integrität schützen.
- Einspruch gegen Deregulierung: Wir machen deutlich, dass Deregulierung schädlich für soziale und ökologische Standards ist und bestehende Schutzgesetze gefährdet.
- Forderung nach Rechenschaftspflicht für Unternehmen: Wir drängen auf strengere Regeln, um Firmen für ihre Umweltauswirkungen zur Verantwortung zu ziehen und fordern verbindliche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen.
- Beteiligung: Wir fordern eine ausgewogenere und stärkere Beteiligung von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften.
- Stärkung von Demokratie, Umwelt- und Sozialstandards: Wir fordern eine evidenzbasierte Politik.
- Schutz bestehender Gesetze: Wir fordern, dass bestehende Regelungen nicht abgeschwächt werden und dass neue Gesetze zur Stärkung von Umwelt- und Sozialstandards beitragen.
- Kritik an Unternehmenslobbyismus: Wir mahnen die EU an, weniger auf die Interessen von Unternehmen zu hören und stattdessen den öffentlichen Nutzen zu priorisieren.